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Lindau Hbf
Am 12. Oktober 1853 wurde die Bahnstrecke der Ludwig-Süd- Nordbahn von Oberstaufen nach Lindau eröffnet. Die Eisenbahnlinie sollte die Bodensee-Schifffahrt mit der Eisenbahn verknüpfen. Am 2. Dezember 1854 wurde das Empfangsgebäude des Lindauer Stadtbahnhofes, wie der Hauptbahnhof in den 30er Jahren bezeichnet wurde, fertiggestellt. Der Bahnhof besaß ein "Fürstenzimmer". Nach der Eröffnung des Hafens 1856 begann auch der Trajektverkehr nach Romanshorn (Schweiz) und ab 1853 nach Konstanz. 1860 wurde der Postpavillon um das Doppelte erweitert. Als die Strecke von Bregenz am 24. Oktober 1872 nach Lindau eröffnet wurde, musste 1874 ein Zollgebäude errichtet werden. 1913 begann man mit dem Bau eines neuen Empfangsgebäudes. Dieser zog sich kriegsbedingt bis Eröffnung am 2. Oktober 1921 hin. Im neuen “Grenzbahnhof” konnten in separaten Fahrkartenausgaben Billetts für die Bayrische- und Österreichische Bahn gekauft werden. Neben dem Geldwechsel waren auch Gepäckschalter sowie die Zollabfertigung für die jeweiligen Bahngesellschaften vorhanden. Es gab auch Räume für die Polizei, Arrestzellen und Untersuchungskabinen für die Einreisenden. Das österreichische Bahnpersonal verfügte über eigene Diensträume. Seit 1954 ist Lindau nur von der Österreichischen Seite elektrifiziert. Umbauten und Abrisse veränderten das Bild des Bahnhofs, dessen Bedeutung immer mehr abnimmt, zumal der Kopfbahnhof für einen schnellen Zugverkehr ungeeignet ist. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.  
Bilder Lindau (Bodensee)
Bahnhof 1854
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 12. Oktober 1853 nach Lindau. Also 18 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Lindau hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2013 waren es 24.560 Einwohner).  
Bahnhof 1930
Bahnhof 1930
Bahnhof 1854
Allgäubahn (Bayern)
Z Bahnhof iel Eine Bahnhofsmission befindet sich vor Ort.
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