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Mit der Inbetriebnahme des Teilstücks der „Hannoversche Westbahn“ zwischen Emden und Papenburg am 24. November 1854 erreichte die Eisenbahn den Bahnhof Leer in Ostfriesland. Der Architekt Adolf Funk war mit der Planung und Aufsicht der Bauarbeiten des aus Sandstein gebauten Empfangsgebäudes maßgeblich beteiligt. In dem Gebäude war auch noch ein Postamt, und später eine Telegrafenstation untergebracht. Zur Eröffnung war auch schon die Anbindung zum Hafen fertiggestellt worden. Am 15. Juni 1869 eröffnete die „Großherzoglich Oldenburgischen Staatseisenbahn“ der 55 km langen Bahnstrecke nach Oldenburg. Die Verlängerung der Strecke ins niederländische Nieuweschans erfolgte am 26. November 1876. Das heute noch vorhandene Zollgebäude entstand wahrscheinlich im selben Jahr. Es verfügte auch über einen Gleisanschluss zum Bahnhof Leer. Anfang 2016 wurde der Bahnhof modernisiert.
Leer (Ostfriesland) Z Bahnhof iel
Bilder Leer
Bahnhof von 1854
Luftaufnahme
Bahnhof von 1854
Die Eisenbahn “kam” am 24. November 1854 nach Leer. Also 19 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Leer hatte zu diesem Zeitpunkt ca. 7.000 Einwohner (Ende 2015 waren es 34.042 Einwohner).  
Dieser Stich zeigt den Hafen und den Bahnhof
Emslandstrecke
PANORAMA
Oldenburg (Oldb) - Leer (Ostf)
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