EINE DOKUMENTATION
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Auf der gesamten Lahntalbahn begann der Eisenbahnbetrieb am 10. Januar 1863. Das Empfangsgebäude wurde von Heinrich Velde im klassizistischen Baustil als Typenbau entworfen. Charakteristisch sind der zweiteilige Hauptbau mit einem doppelten Stockwerkgesims und die flach geneigten Walm- bzw. Satteldächer, sowie die niedrigen Anbauten. Das Stationsgebäude war mit Putzgesimse geplant worden. Im Obergeschoss befanden sich die Dienstwohnungen. 1883 wurde das Gebäude erweitert. Der aus Backsteinfachwerk gebaute Güterschuppen stammt aus dem Jahre 1900. Am 1. Dezember 1884 begann der Zugverkehr der Lindelbachbahn, über die der Erztransport von den Gruben Dickenloh, Florentine, Martha, Helene und Gloria nach Stockhausen erfolgte. 1950 wurde der Gesamtverkehr eingestellt. In Stockhausen war zur Verladung der Erze eine Sturzrampe gebaut worden. Der Bahnhof spielte neben der Erzverladung, bedingt durch die umliegenden Gruben, eine erhebliche Rolle. Die Ulmtalbahn eröffnete ihr erstes Teilstück von Stockhausen nach Allendorf am 1. September 1921. die 15,1 km lange Gesamtstrecke nach Beilstein (Dillkr) ging am 1. Juli 1924 in Betrieb. Die Strecke diente hauptsächlich dem Abtransport von Ton und Basalt. Der Personenverkehr wurde 1976 eingestellt. Die Gesamtstrecke legte man am 30. Dezember 1987 still. Die Bahngebäude stehen unter Denkmalschutz.
Stockhausen (Lahn)
Bilder Stockhausen (Lahn)
Luftaufnahme
Lahntalbahn
PANORAMA Z Bahnhof iel
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