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Am 1. September 1865 wurde die 37,74 km lange Eisenbahnstrecke von Halle über Eisleben nach Sangerhausen von der Magdeburg-Leipziger Eisenbahn- Gesellschaft in Betrieb genommen. Die Strecke verlängerte man am 10. Juli 1866 bis Nordhausen und am 9. Juli 1867 bis Arenshausen. Der Anschluss nach Göttingen erfolgte am 1. August 1867. Da die Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen 1866 die Streckenarbeiten nach Hann. Münden unterbrachen, wurden die Arbeiten erst am 13. März 1872 beendet. Das Empfangsgebäude war ursprünglich ein Backsteinbau, dessen Bahnsteigüberdachung erst 1897 errichtet wurde. Der Bahnhof verfügte über eine Lokstation mit Wasserturm. Gegenüber dem Stationsgebäude befanden sich die Güteranlagen mit Güterschuppen, Rampe und Freiladegleis. Neben dem Empfangsgebäude befand sich ein Postgebäude (siehe Bild), das später um ein zweites Stockwerk erhöht wurde und heute noch erhalten ist. 1946 erhielt der Bahnhof den Namenszusatz „Lutherstadt“. Das Stationsgebäude wurde 2013 an eine Genossenschaft verkauft, die das Gebäude erhalten und saniert hat.
Lutherstadt Eisleben Z Bahnhof iel
Bilder Lutherstadt Eisleben
Bahnhof um 1897
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 10. Juli 1865 nach Eisleben. Also 30 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Eisleben hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2015 waren es 24.198 Einwohner).  
Bahnhof um 1897
Halle - Kassel
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