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Die Königlich Hannöverschen Staatseisenbahnen eröffnete die 256,9 km lange Strecke von Hannover nach Hamburg am 1. Mai 1847. Der Bahnhof trug anfänglich die Bezeichnung Lüneburg Ost. Das im klassizistischen Baustil gehaltene Empfangsgebäude hatte einen eingeschossigen Mittelbau, der die beiden zweigeschossigen Flügelbauten verband. Im Erdgeschoss befanden sich Warte- Gepäck- und Diensträume. Erst später baute man einen mittigen Durchgang zum Hausbahnsteig. Die Fassade wurde aus Kostengründen verputzt. Die Tür- und Fensterverdachungen sowie die Gesimse und Sohlbänke sind aus Sandstein hergestellt worden. Im Bahnhof gab es ein Maschinenhaus für zwei Lokomotiven und eine Drehscheibe sowie zwei Wasserstationen. Die Güter- und Personenverkehrsanlagen waren getrennt angelegt. 1862/63 erweiterte man den Bahnhof. Um 1902 wurde der Mittelbau zweistöckig ausgeführt und mit einem Walmdach überdacht. Ein zusätzlicher Vorbau über die Gesamtlänge des Empfangsgebäudes veränderte den ursprünglichen Charakter des Empfangsgebäudes ebenso deutlich wie die einstöckigen Anbauten an die Flügelbauten. Am 1. September 1904 eröffnete die 750-mm Schmalspurbahn der Osthannoverschen Eisenbahnen von Lüneburg nach Bleckede. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bahnhof stark in Mitleidenschaft gezogen. 1994 wurde das Bahnbetriebswerk geschlossen.
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Bilder Lüneburg
Bahnhof 1847
Luftaufnahme
Bahnhof 1847 Bahnhof 1914
Bahnhof um 1914
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