© Copyright 2000 - 2016 Burkhard Thiel Alle Rechte vorbehalten
Landsweiler-Reden
Der Güterbahnhof Reden wurde am 16. November 1852 eröffnet. Es besaß Anschlüsse zu den Steinkohlengruben Reden und  Itzenplitz. Zur Abfuhr der Steinkohle war die Strecke nach Neunkirchen (Saar) viergleisig ausgebaut. Mit dem Bau der Steinkohlebergwerke Reden 1847 und  Itzenplitz 1856 begann der Aufstieg des Dorfes Reden zu einem Industriestandort. Erst 1880 wurde das noch heute erhaltene Empfangsgebäude eröffnet. Es wurde aus unverputztem Sandstein hergestellt. Der Bahnhof erhielt mit der Eröffnung des Personenverkehrs 1880 den Namen Landsweiler-Reden. Auch hier findet sich wieder der typische Rundbogen über den Fenster- und Türöffnungen im Erdgeschoss. Die Fenster hatten Fensterbänke.  An der linken Gebäudeseite war eine Gaststätte und an der rechten Seite eine kleine Güterhalle angebaut. Die Schalterhalle hatte eine Fahrkartenausgabe, auf der linken Seite einen Durchgang zur Bahnhofsgaststätte und einer anschließenden Toilette. Direkt gegenüber dem Eingang führte der Ausgang direkt zum Hausbahnsteig. Rechts am Gebäude befand sich ein kleiner Güterschuppen, der sicherlich auch einen Zugang von der Schalterhalle für Stückgut oder Expressgut hatte.
Die Eisenbahn “kam” am 16. November 1852 nach Reden. Also 17 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Das Dorf Reden hatte zu diesem Zeitpunkt sehr wenig Einwohner (Ende 2013 waren es 15.754 Einwohner). Der Bahnhof gehört zur Gemeinde Schiffweiler.  
Bilder Landsweiler-Reden
Bahnhof von 1880
Luftaufnahme
Bahnhof von 1880
Nahetalbahn
Z Bahnhof iel
nach oben  > nach oben  >